Themenbereiche im Überblick
Oft ist der Wunsch eines Führerscheins der erste Kontakt mit einer Fahrschule und damit absolutes Neuland für viele von euch. Mit den folgenden Punkten hoffen wir euch eine kleine Hilfe geben zu können.
Der einfachste Weg wäre einfach unser Online Anmeldeformular zu nutzen. Ihr tragt alle eure Daten ein, wählt die gewünschte Klasse aus und sendet uns das Anmeldeformular. Unser freundliches Verwaltungspersonal wird euch dann zeitnah kontaktieren und die Details mit euch besprechen.
Es ist uns wichtig, dass vom ersten Moment Klarheit über den Ausbildungsablauf besteht. Transparenz und Fairness stehen bei uns ganz oben auf der Agenda. Wenn ihr wollt könnt ihr euch sofort über den Button bei uns anmelden.
Vorab: wir füllen für euch den Führerscheinantrag aus und fügen die von den Verwaltungsbehörden geforderten Unterlagen hinzu. Euer Aufwand soll dabei so klei wie möglich bleiben. Wenn alle Unterlagen komplett sind geben wir für euch den Antrag bei der Behörde ab.
Falls ihr z.B. begleitetes Fahren mit 17 Jahren machen wollt, dann werden noch weitere Unterlagen von der Verwaltungsbehörde gefordert. Wollt ihr noch mehr Infos, dann kontaktiert uns. Wir helfen euch gerne persönlich weiter.
Die Erste-Hilfe Bescheinigung hat in der Regel kein Ablaufdatum.
Allerdings solltest du einen ordnungsgemäßen Nachweis einer anerkannten Ausbildungseinrichtung im Original vorlegen können, die mindestens 9 Unterrichtseinheiten bescheinigt.
Ab Ausstellungsdatum nicht älter als zwei Jahre.
Wir sind eure Fahrschule für alle Führerscheinklassen. Ob Mofa, Motorrad, Auto, LKW, Bus oder Traktor - wir begleiten dich zu deinem Führerschein.
Ja - wir haben keine Vorlaufzeiten oder festgelegte Starttermine. Du kannst dich täglich anmelden und mit deiner Ausbildung beginnen.
Du kann dich 6 Monate vor dem Erreichen des jeweiligen Mindestalters anmelden.
3 Monate zuvor kannst du deine Theorieprüfung u. 1 Monate zuvor deine praktische Prüfung ablegen.
Viele Fragen erhalten wir auch über den Ablauf der Ausbildung. Auch hier versuchen wir euch passende Antworten zu geben.
Die Fahrausbildung unterliegt verschiedenen gesetzlichen Vorgaben, wie z.B. Fahrlehrergesetz, Fahrschüler-Ausbildungsordnung, Prüfungsrichtlinien usw. Für uns als Fahrschule bedeutet dies, dass eure Ausbildung von Anfang an genau zu strukturieren ist.
Die Anzahl der Theorieunterrichte ist exakt vorgegeben. Wir unterscheiden zwischen Grundstoff und klassenspezifischen Zusatzstoff. Jede Unterrichtseinheit dauert 90 Minuten.
Beim Ersterwerb einer Fahrerlaubnis benötigt ihr i.d.R. 12 Grundstoffunterrichte. Der klassenspezifische Unterricht hängt von der Ausbildungsklasse ab. Bei der Fahrerlaubnisklasse B oder B197 sind es zwei Zusatzunterrichte, z.B. bei der Klasse A1 sind es vier Unterrichtseinheiten.
Wenn ihr bereits eine Führerscheinklasse besitzt reduziert sich der Grundstoffunterricht von 12 auf 6 Unterrichtseinheiten.
Einen Überblick über eure bereits besuchten Theorieeinheiten habt ihr jederzeit in eurer Fahrschul-Lernapp. In welcher unserer Filialen ihr eure Theorieeinheiten besucht spielt dabei keine Rolle. Ihr könnt bis zu 10 Unterrichte in einer Woche besuchen. Einen Unterrichtsplan erhaltet ihr von uns nach der Anmeldung.
Ja, sehr gerne! Du kannst jederzeit mehr als 14x den Unterricht besuchen. So kannst du dein Wissen nochmal auffrischen oder vertiefen. Bei Fragen sind unsere Fahrlehrer dann auch direkt persönlich für dich da.
Bei einer der offiziell zugelassenen Prüfstellen
z.B. TÜV Passau, Pocking, Vilshofen, Pfarrkirchen usw.
Für die Termine zur theoretischen Prüfung wartest du ca. 2 Wochen.
Für die praktische Prüfung kann es unter Umständen auch zu 3-6 Wochen Wartezeit kommen.
Welche Ausbildungsvariante ist denn das Richtige für euch? Wie trefft ihr die passende Auswahl?
Bei der Fahrerlaubnisklasse B hast du drei Varianten zur Auswahl: B, B78 oder B197. Du solltest Dich vor Beginn der Ausbildung gut beraten lassen. Die Festlegung auf eine Ausbildungsart macht hier den meisten Sinn. Du kannst aber auch während der Ausbildung für einen kleinen Obulus wechseln. Auch nach bestandener Prüfung und Erteilung der Fahrerlaubnis kannst du noch von Automatik- auf Schaltgetriebe erweitern.
Bei beiden Varianten dürft ihr sowohl Schaltgetriebe- oder Automatik- bzw. Elektrofahrzeuge fahren. Der einzige Nachteil ist derzeit, dass ihr bei einer Führerscheinerweiterung z.B. auf BE oder C/CE usw. mit Vorbesitz B197 eine Schlüsselzahl 78 für die neue Ausbildungsklasse erhaltet, wenn die Prüfung auf Automatik abgelegt wird. Beim BE kein Problem, ihr könnt die BE Ausbildung auf Schaltgetriebe ablegen. Die Schlüsselzahl 197 entfällt damit bei der Fahrerlaubnisklasse B. Bei LKW- oder Busausbildungen ist das etwas komplizierter. Entweder ihr legt vorab eine Schalterprüfung mit dem PKW ab oder ihr akzeptiert die Schlüsselzahl 78 bei LKW und BUS. Der Großteil der Fahrzeuge wird nur noch mit Automatik ausgeliefert.
Wir sind auch der Meinung, dass die Automatikregelung ab 2030 keine Rolle mehr spielen wird. Hier gilt es abzuwarten.
Wie läuft die Ausbildung ab? Was benötige ich alles? Was ist zu beachten?
Wir haben sehr viele Helme, Jacken, Hosen und Handschuhe in verschiedenen Größen vorrätig. Diese werden regelmäßig gereinigt. Aus Hygienegründen erhält jeder Fahrschüler seine persönliche Sturmhaube. Nur mit Motorradstiefeln können wir nicht dienen. Hier sind geeignete Motorradstiefel zu den Fahrstunden mitzubringen. Natürlich könnt ihr auch euere eigene bereits vorhandene Schutzkleidung verwenden.
Grundsätzlich dürftet ihr euer eigenes Motorrad verwenden, wenn alle Voraussetzungen für ein fahrschul- oder prüfungstaugliches Kraftrad erfüllt sind. Wir setzen diese Regelung aber ganz bewusst nicht um. Wir beschaffen alle Schulungsfahrzeuge nach ganz besonderen Auswahlkriterien, wie z.B. Sitzhöhe, Anfahrverhalten, Handling usw. Ihr könnt gerne auf unser Urteilsvermögen vertrauen. Auch wenn das Ausbildungsmotorrad einmal umfällt ist das kein größeres Problem.
Das ist immer eine heikle Frage und ist auch gar nicht so einfach zu beantworten. Wichtig für das sichere Handling ist ein sicherer Stand. Ihr solltet immer mit beiden Beinen sicher auf dem Boden stehen können. Es kommt also auf die Beinlänge und die Sitzhöhe an. Bei den kleineren Klassen können wir durchaus sehr niedrige Motorräder anbieten, z.B. Honda MSX 125 für den A1. Problematisch ist es hauptsächlich beim A, eine Körpergröße ab 160-165 cm wäre ideal. Ihr könnt aber jederzeit wegen einer Sitzprobe auf uns zukommen.